Herbstkonzert 2026 und 40 Jahre Gemischter Chor
"Und immer wieder geht die Sonne auf"


Sonnstag 20. September 2026, als 1. Anlass im neuen Gemeindesaal




40 Jahre Gemischter Chor Rudolfstetten-Friedlisberg –


das sind 40 Jahre Musik, Gemeinschaft, Proben, Lampenfieber, Applaus, Freundschaft, unvergessliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse.Gegründet wurde unser Chor 1986 vom ehemaligen Lehrer Köbi Stutz. Mit viel Herzblut leitete er den Chor während zehn Jahren. Ebenso lange stand Willi Remann als erster Präsident mit grossem Engagement an seiner Seite.

1996 übernahm mit Andreas Gut erstmals ein professioneller Musiker die Chorleitung. Unter Präsidentin Ann Rosenberg begann eine prägende Zeit: Haydns «Stabat mater» gehörte zu den grossen Höhepunkten, und die Serenaden auf dem Dorfplatz wurden zu einem festen Bestandteil unseres Chorlebens.Danach führte Felix Egloff den Chor weiter. Mit ihm sangen wir unter anderem die «Missa Creola» – begleitet von bolivianischen Musikern und ihren besonderen Instrumenten. Er komponierte sogar eigene Lieder für uns. Nach dem Konzert «Evergreens» zum 20-jährigen Bestehen verabschiedete er
sich 2007.

Das Co-Präsidium mit Ursi Arpagaus und Ruth Schuppisser hat mit dem Vorstand danach mit Markus Frey einen neuen, motivierten Chorleiter gefunden. Mit ihm begann anschliessend eine sehr projektfreudige Zeit. Grosse Werke, grosse Bühnen, grosse Namen – und für uns manchmal auch grosse Notenberge. Zu den Höhepunkten gehörten 2011 Haydns «Schöpfung» mit dem Seltisberger Chor und 2013 eine Uraufführung «Fatrasia» und «Carmina Burana» mit dem CoroVivo Chor aus Oerlikon.

Wir sangen unter anderem in Aarau, Zofingen, Oberwil, Bremgarten, Zürich und im Kultur- und Kongresshaus Aarau. Man kann also sagen: Der Chor kam herum – und meistens sogar wieder vollständig zurück.Und noch ein schöner Bogen zur Gegenwart: Unser heutiger Chorleiter Christian Müller stand bereits 2011 mit seiner Band «The Moody Tunes» beim Konzert «Wochenend und Sonnenschein» mit uns auf der Bühne.

2015 kam mit Philipp Schmidlin der jüngste Chorleiter zu uns. Mit Geduld, Charme und sicher auch einer Portion Nervenstärke brachte er uns Jazz-Rhythmen näher. Die «Latin Jazz Mass», «Rot wie die Liebe» und das «Weihnachts-oratorium» bleiben uns in bester Erinnerung.

2018 übernahm Lev Vernik den Chor für acht Monate. Kurz war die Zeit – nachhaltig die Wirkung: Mit ihm entstand unser erstes Neujahrskonzert, das seither fest zu unserem Jahresprogramm gehört.

Ab Mai 2019 prägte Oscar Echeverry unseren Chor. Mit ihm studierten wir viele geistliche und klassische Werke sehr sorgfältig ein. Auch durch die schwierige Corona-Zeit führte er uns musikalisch hindurch. Mit «Mit Musik geht alles besser» setzten wir danach ein hoffnungsvolles Zeichen – und mit «Opernmelodien von Mozart bis Verdi» durften wir sogar Standing Ovation erleben.

Nach dem Herbstkonzert 2024 «Musik für die Seele» übergab er die Chorleitung an Christian Müller.Und nun dürfen Sie sich heute Abend selbst davon überzeugen, was unser neuer Chef kann. Wir Chorleute sind sehr glücklich mit ihm – nicht zuletzt, weil er Lieder auch so für uns umschreibt, dass unsere etwas erfahreneren Stimmbänder die hohen Töne noch elegant erreichen. Oder wenigstens mit Würde.

40 Jahre Chor bedeuten: viele Dirigenten, viele Konzerte, viele schöne Begegnungen – und vor allem viele Menschen, die mit Freude gesungen, mitgetragen und mitgefeiert haben. Dafür danken wir von Herzen. Und nun freuen wir uns, dieses Jubiläum nicht nur mit Worten, sondern vor allem mit Musik zu feiern. Schön, dass Sie heute mit uns feiern.

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Vorschau



Textübersetzungen der Lieder

Amazing Grace

Wundersame Gnade: Wie süss war der Klang, der mich armen Tropf gerettet hat.
Ich war einst verirrt/verloren, doch jetzt bin ich gefunden worden.
Ich war blind, doch jetzt kann ich sehen.

Es war diese Gnade, die meinem Herzen die Ehrfurcht beibrachte.
Und sie hat mir meine Ängste weggenommen.
Wie kostbar ist sie mir erschienen, in der Stunde, als ich meinen Glauben gefunden habe.

Beg, steal or borrow

Du weisst, ich werde alles tun («betteln, stehlen oder ausleihen»), um dir Liebe zu bringen!

Ich schau dich an, und ich sehe (vor mir), was ich schon solange gesucht habe!
Jetzt ist es mir ganz klar: Wir sollten zusammen gehören!
Du gibst mir das Gefühl, dass ich das Unmögliche erreichen kann.
Und da ich weiss, wie sehr du mich magst, werde ich immer für dich dasein!

Du weisst, ich werde alles tun («betteln, stehlen oder ausleihen»), um dir sonnige Tage zu geben!
Und auf hundert Arten werde ich dir Liebe bringen!
Du weisst, ich werde alles tun («betteln, stehlen oder ausleihen»), damit dein Garten blüht!
Und vor allem werde ich dir Liebe bringen:  Liebe, Liebe, Liebe!

Ich wusste schon immer, dass die Welt noch ein schönerer Ort werden könnte.
Was macht es da schon aus, wenn ich darauf warten muss: Besser spät als nie!
Du, du bist so wie ich: Du glaubst, dass die Liebe für alles einen Sinn gibt.
Und auch wenn wir erst grad begonnen haben, wollen wir für immer so weitermachen!

Les feuilles mortes

Es ist ein Lied, das zu unserer Situation passt.
Du hattest mich lieb, ich hatte dich lieb.
Wir lebten alle beide zusammen:
Du, der du mich lieb hattest – ich, der ich dich lieb hatte.

Aber das Leben trennt die, die sich lieben – ganz sanft, ohne Lärm.
Und das Meer verwischt auf dem Sand die Schritte der entzweiten Liebenden.
(= Und das Meer verwischt die Fussspuren im Sand, wenn Liebende getrennt worden sind.)

Sorry Suzanne

Ich schaffe es nicht, wenn du mich verlässt!
Uuh, es tut mir leid, Suzanne, glaub mir!
Der Fehler lag bei mir, und ich wusste es die ganze Zeit! Vergib mir…

Ich liebe dich immer noch unsterblich!
Uuh, es tut mir leid, Suzanne, dich für immer (= so sehr) zu verletzen,
das wollte ich doch gar nie! Es tut mir aufrichtig leid, Suzanne!

Ich könnte all die Tränen, die ich dir verursacht habe, niemals rechtfertigen!
Aber ich bereue es wirklich, meine Suzanne, du musst es mir glauben!
Ich habe nach jemand anderem Ausschau gehalten:  Was für eine dumme Idee!
Die ganze Zeit wusste ich es! Der Himmel weiss, was mich dazu getrieben hat!
Es tut mir leid…

Io senza te

Nach dem Unwetter gehen wir ein wenig spazieren.
Auf dem matschigen Sand plaudern wir ein wenig.
Ich habe Fehler gemacht - du hast Fehler gemacht.
Was gewesen ist, ist gewesen.
Reden wir nicht mehr darüber!

Was würde ich machen ohne dich?
Ich könnte nicht atmen, wenn du nicht da wärst.
Oh was wäre ich ohne dich?
Ein Schmetterling, der nicht mehr fliegen kann.

Ich möchte dich in eine gute Windströmung mitnehmen, wie vor einem Jahr:
Dasselbe Gefühl, dieselbe Intensität!
Und Worte finden, die ich noch nie gesagt habe:
Während die Sonne untergeht, bleibst du in meinem Herzen…

Un Gamin de Paris

Ein Junge aus Paris – einfach sagenhaft, in keinem anderen Land gibt’s sowas!
Denn es ist ein «Titi» (Pariser Junge), ein kleiner aufgeweckter Kerl, den man einfach mag!
Er ist seit seiner Geburt Erbe einer folgenschweren Vergangenheit.
Und das weiss er, obwohl er die Geschichte von Frankreich nicht kennt.

Nicht grösser als drei Äpfel (= Nur ein Dreikäsehoch), reagiert er ganz entrüstet
auf den freundlichen Mann, der ihn «mein Kleiner» genannt hat…

Let’s go to San Francisco

Lass uns nach San Francisco gehen, wo die Blumen so hoch hinaus wachsen!
Der Sonnenschein in San Francisco lässt deinen Verstand bis zum Himmel hinauf wachsen!

Viele sonnige Menschen, sie gehen Hand in Hand!
All diese fröhlichen Menschen: Sie haben ihr Land gefunden!

Eight days a week

Uh, ich brauche deine Liebe! Ich nehme an, du weisst, das ist so!
Ich hoffe, du brauchst meine Liebe ebenso, wie ich dich brauche!

Halte mich fest, hab mich lieb! Halte mich fest, hab mich lieb!
Ich fühle nichts als Liebe: acht Tage die Woche!

Ich liebe dich jeden Tag, du bist immer in meinen Gedanken!
Etwas kann ich jedenfalls sagen: Ich liebe dich die ganze Zeit!

Halte mich fest, hab mich lieb! Halte mich fest, hab mich lieb!
Ich fühle nichts als Liebe: acht Tage die Woche!

Acht Tage die Woche, liebe ich dich!

Acht Tage die Woche reichen nicht aus, um dir zu zeigen, wie sehr ich dich mag!